High-tech ist seit eh und je wichtig für die Entwicklung unseres
Unternehmens. War es die 1936 durch Schlossermeister Otto Windeck
angeschaffte Universal-Bearbeitungs-Maschine "VICTORIA", welche der
3.Generation einen "Innovationsschub" brachte, war es 1977 die erste
Fakturiermaschine für die Buchhaltung oder die heute schon nostalgisch
anmutenden ersten 1985 für das Handwerk in Einsatz gebrachten Computer
(ROBOTRON "KC 85-2", "1715"), auf welchen selbstgeschriebene BASIC-,
dBase- oder PASCAL-Programme für die Berechnung und Kalkulation liefen:
Immer fanden sich in der Firma Metallbau Windeck neueste im
Metallhandwerk eingeführte Technologien der jeweiligen Zeit wieder.
So wurde unmittelbar nach der Wende 1991 die erste CAD-Station
eingerichtet. Heute spielen die 6 auf Basis AUTOCAD 2007 arbeitenden
Konstruktionsplätze eine wesentliche Rolle bei der Abarbeitung der
Aufträge. Diese erlauben es uns, in kurzer Zeit den Architekten ihre
Vorstellungen über spätere Ansichten der Gebäude wiederzugeben als auch
die aus Systemprofilen hergestellten Elemente mit individuellen
Bauanschlüssen zu versehen. Per Internet gehen heute die Zeichnungen
direkt zum Architekten zur Kontrolle und Freigabe.
So konnte beim Bauvorhaben Mexikanische Botschaft in Berlin ein
Datenaustausch zum Büro des Architekten Gonzales de Leon in
Mexikco-City wesentlich zur Verkürzung der Planungszeit beitragen und
Entscheidungen schneller herbeiführen. Bei der Auswahl des Metallbauers
für das Bauvorhaben Seniorenheim Wilhelmeck, welches in exponierter
Lage zwischen ADLON-Hotel und Britischer Botschaft in Berlin entstand,
wurde auf die Möglichkeit der digitalen Zeichnungsübertragung zum
Architekturbüro Professor Peichl nach Wien ausdrücklich Wert gelegt.
Heute gehört die Vernetzung aller CAD- und Arbeitsplatzrechner, die
Datenfernübertragung zwischen den Betriebsteilen wie auch die Übergabe
der Zuschnittdaten an moderne Doppelgehrungssägen und das
5-Achsen-Stabbearbeitungszentrum mittlererweile zum Standard in unserer
Firma. Drei verschiedene Forschungsvorhaben mit der TU Magdeburg und
der Universität Potsdam wurden seit 1992 im Unternehmen durchgeführt.
Ein 1997 speziell für den Metallbau vom Institut für
Fertigungstechnik und Qualitätssicherung Magdeburg entwickeltes und
schon verschiedentlich in Deutschland eingesetztes Zeiterfassungssystem
erlaubt es, sich aufgrund gründlicher Analyse des IST-Zustandes und
Projektvergleich dem zunehmend härteren Wettbewerb zu stellen. Einen
weiteren Schritt in Richtung eines noch schnelleren Auftragsdurchlaufes
und der Verringerung von organisatorischen Fehlern wurde durch die 1998
erhaltene Zertifizierung nach ISO 9001 erreicht.
Eine Qualitätserhöhung der vorbereitenden Montage
konnte durch die im Jahre 2000 in Betrieb genommene Fertigungs- und
Lagerhalle erzielt werden. Nur durch einen effizienten Daten- und
Informationsaustausch verbunden mit der Nutzung modernster Technologien
in der Verarbeitung ist der Metallbau des 21.Jahrhunderts zu
bewältigen.
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